Einkommenssteuer

Die Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer wird als zu versteuerndes Einkommen bezeichnet (§2 Abs. 5 EstG). Es setzt sich im Wesentlichen aus der Summe der Einkünfte vermindert um diverse Freibeträge und sonstigen Abzugsbeträgen zusammen. Hinzu kommen ggf. Abzüge aufgrund ausländischer Steuern, Sozialausgaben und Sozialfreibeträgen.

 

Für Arbeitnehmer gilt in der Regel die Einkommensteuer mit dem Steuerabzug vom Lohn als abgegolten. Sie sollten aber eine Erklärung einreichen, wenn sie eine Erstattung erwarten. In den folgenden Fällen müssen Sie sogar eine Steuererklärung abgeben:

  • wenn das Finanzamt ihnen auf der Lohnsteuerkarte einen Freibetrag eingetragen hat,
  • wenn ihre weiteren Einkünfte, von denen keine Lohnsteuer abgezogen wurde - etwa Renten, Mieten etc. -, mehr als 410 Euro betragen,
  • wenn Arbeitnehmer bei mehreren Arbeitgebern gleichzeitig Arbeitslohn bezogen haben (Ausnahme Minijob: Er muss nicht bei der Einkommensteuererklärung angegeben werden),
  • wenn steuerfreie Lohnersatzleistungen wie z. B. Arbeitslosengeld I, Krankengeld, Kurzarbeitergeld oder Elterngeld bezogen haben,
  • wenn beide Ehegatten Arbeitslohn bezogen haben und einer von ihnen nach der Steuerklasse V oder VI besteuert wurde.

 

 

 

 

 

 

 

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